Koalas, Kängurus und endlich Sonne, Strand und Meer - so lässt sich meine Zeit in Port Macquarie wohl am besten beschreiben. :) Nachdem ich ja in den letzten Tagen eigentlich nur Städte besichtigt hab, hab ich mich dann jetzt doch ein bisschen nach Entspannung, Meer und Strand gesehnt. Ich bin also von Sydney aus an der Küste entlang nach Port Macquarie gefahren. Das ist eine kleine Ortschaft direkt am Meer, die ungefähr auf halber Strecke zwischen Sydney und Brisbane liegt.
Und sie hat nicht nur einen wunderschönen Strand zu bieten, sondern auch Koalas und Kängurus. In Port Macquarie ist das weltweit einzige Koala Krankenhaus. Darin werden zB Koalas behandelt, die von einem Auto angefahren wurden oder die in ein Buschfeuer geraten sind. Sie werden hier versorgt und gesund gepflegt und dann wieder in die Wildnis entlassen. Man kann das Krankenhaus besichtigen und sogar bei der Fütterung zuschauen. Ich hab beides gemacht und musste feststellen, dass Koalas einfach unglaublich süß und flauschig sind! :)
In der Abenddämmerung hat mich die Hostelmanagerin zu einem Golfplatz gefahren, zu dem abends Kängurus kommen, um dort zu fressen. Das war sehr faszinierend. Da waren bestimmt an die 50 Kängurus, die mitten auf dem Golfplatz gefressen haben. Einfach so, zwischen den Golfspielern. :D
8. Juni 2015
[Unterwegs] Sydney
Von Melbourne aus bin ich weiter nach Sydney gefahren. Dort hab ich insgesamt drei Tage verbracht und es war endlich warm und sonnig und genau so, wie man sich Australien vorstellt. :) Sydney hat mich wirklich begeistert, ich fand die Stadt viel schöner als Melbourne, was aber vielleicht auch am tollen sommerlichen Wetter lag. An zwei der drei Tage habe ich mir die Stadt selbst angeschaut. Die Harbour Bridge und die Oper sind wunderschön und es ist einfach ein tolles Gefühl vor den Gebäuden zu stehen, von denen man schon so viele Fotos gesehen hat. :) Am Hafen gibt es auch einige Rooftop-Bars oder Cafés, von denen man einen tollen Blick auf die Oper hat. Der Rest der Innenstadt ist, ähnlich wie in Melbourne, von Hochhäusern dominiert, dazwischen findet man jedoch überall hübsche Kirchen und Regierungsgebäude. Sehr toll ist auch das Viertel 'The Rocks'. Dort sind damals die ersten Siedler gelandet und heute findet man dort zum einen einen sehr interessanten Teil der Stadtgeschichte und zum anderen überall kleine Märkte.
Ich war zufällig zu der Zeit in Sydney, in der dort ein Light-Festival war, sodass in der ganzen Stadt abends Lichtspiele und Feuerwerke zu sehen waren. Einfach wunderschön!
Am dritten Tag bin ich mit der Fähre nach Manly gefahren, das ist ein kleiner Küstenort in der Nähe von Sydney. Während der Fahrt hat man einen tollen Blick auf die Oper, die Harbour Bridge und die Skyline von Sydney. In Manly selber habe ich dann einen der Coastal Walks gemacht, die dort ausgeschildert sind. Der Weg ging teilweise über den Strand, teilweise durch Regenwald und vorbei an wunderschönen Buchten.
Ich war zufällig zu der Zeit in Sydney, in der dort ein Light-Festival war, sodass in der ganzen Stadt abends Lichtspiele und Feuerwerke zu sehen waren. Einfach wunderschön!
Am dritten Tag bin ich mit der Fähre nach Manly gefahren, das ist ein kleiner Küstenort in der Nähe von Sydney. Während der Fahrt hat man einen tollen Blick auf die Oper, die Harbour Bridge und die Skyline von Sydney. In Manly selber habe ich dann einen der Coastal Walks gemacht, die dort ausgeschildert sind. Der Weg ging teilweise über den Strand, teilweise durch Regenwald und vorbei an wunderschönen Buchten.
5. Juni 2015
[Unterwegs] Melbourne
Von Neuseeland aus ging es Ende letzter Woche für mich weiter nach Australien, nach Melbourne. Melbourne ist die zweitgrößte Stadt Australiens und nach den letzten zwei Monaten im eher kleinen und überschaubaren Queenstown war meine Begeisterung darüber, wieder in einer Großstadt zu sein, erstmal sehr groß. Überall waren Hochhäuser und es gab Trambahnen und man konnte nicht von einem Ende der Stadt zum anderen in einer halben Stunde laufen; das war ich so gar nicht mehr gewohnt. Dementsprechend fasziniert und begeistert hat mich die Stadt. Das fing schon bei der Skyline an, die sowohl im Tageslicht als auch nachts einfach toll aussieht.
Ich habe insgesamt 3,5 Tage in Melbourne verbracht und hatte so genug Zeit, mir die Stadt in Ruhe anzugucken. Das Stadtzentrum ist erstaunlich klein, wenn man bedenkt, dass Melbourne über 4 Millionen Einwohner hat. Man kann die meisten Sehenswürdigkeiten darin gut zu Fuß erreichen. Neben dem Parlamentsgebäude, der National Gallery, dem Queen Victoria Market und der Flinder's Street Station, sind vor allem auch die vielen Parks sehr sehenswert. Außerdem lohnt es sich ab und zu die Hauptstraßen zu verlassen und durch die kleinen Gassen zu schlendern, in denen man zum einen gemütliche Cafés und Restaurants findet und zum anderen beeindruckende Graffitis an den Wänden bestaunen kann. Für diese Gassen ist Melbourne berühmt und vor allem Einheimische betonen gerne, dass sich dort das eigentliche Leben Melbournes abspielt.
Mitten durch die Stadt fließt der Yarra River, an dem man wunderbar spazieren gehen und einen Kaffee oder abends ein Bier trinken kann (es gibt dort sogar ein Munich Brauhaus mit Münchner Bier vom Fass :D). Ich habe mir an einem verregneten Tag die National Gallery und die Stadt Library auch von innen angeschaut, was sehr zu empfehlen ist, wenn man ein bisschen was über die Geschichte Australiens und Melbournes erfahren möchte.
An meinem letzten Tag bin ich dann nach St Kilda an den Strand gefahren. Mit dem Fahrrad braucht man vom Stadtzentrum aus höchstens eine halbe Stunde dort hin und kann dann dort zum einen vom Pier aus die Silhouette der Stadt bestaunen und zum anderem (zumindest im Sommer) baden gehen und am Strand liegen. Auf dem Rückweg in die Stadt gab's dann einen original australischen Burger in einem unscheinbaren Café, das mir von einem Ortskundigen empfohlen wurde, ansonsten wäre ich wahrscheinlich einfach daran vorbeigefahren und hätte einen verdammt guten Burger verpasst. :D
Neben Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Shoppingmalls und -märkten hat Melbourne auch ein gutes Nachtleben zu bieten. Die coolsten Bars findet man in kleinen Seitengasse. Dort gibt es zum einen Bars mit sehr guter Livemusik und zum anderen versteckte Rooftop-Bars, die zwar nicht immer einen gigantischen Ausblick über die Stadt bieten, aber die Atmosphäre darin ist sehr gemütlich und ein Bier unter freiem Himmel schmeckt viel besser als in einer stickigen, lauten Bar. :)
Ich habe insgesamt 3,5 Tage in Melbourne verbracht und hatte so genug Zeit, mir die Stadt in Ruhe anzugucken. Das Stadtzentrum ist erstaunlich klein, wenn man bedenkt, dass Melbourne über 4 Millionen Einwohner hat. Man kann die meisten Sehenswürdigkeiten darin gut zu Fuß erreichen. Neben dem Parlamentsgebäude, der National Gallery, dem Queen Victoria Market und der Flinder's Street Station, sind vor allem auch die vielen Parks sehr sehenswert. Außerdem lohnt es sich ab und zu die Hauptstraßen zu verlassen und durch die kleinen Gassen zu schlendern, in denen man zum einen gemütliche Cafés und Restaurants findet und zum anderen beeindruckende Graffitis an den Wänden bestaunen kann. Für diese Gassen ist Melbourne berühmt und vor allem Einheimische betonen gerne, dass sich dort das eigentliche Leben Melbournes abspielt.
Mitten durch die Stadt fließt der Yarra River, an dem man wunderbar spazieren gehen und einen Kaffee oder abends ein Bier trinken kann (es gibt dort sogar ein Munich Brauhaus mit Münchner Bier vom Fass :D). Ich habe mir an einem verregneten Tag die National Gallery und die Stadt Library auch von innen angeschaut, was sehr zu empfehlen ist, wenn man ein bisschen was über die Geschichte Australiens und Melbournes erfahren möchte.
An meinem letzten Tag bin ich dann nach St Kilda an den Strand gefahren. Mit dem Fahrrad braucht man vom Stadtzentrum aus höchstens eine halbe Stunde dort hin und kann dann dort zum einen vom Pier aus die Silhouette der Stadt bestaunen und zum anderem (zumindest im Sommer) baden gehen und am Strand liegen. Auf dem Rückweg in die Stadt gab's dann einen original australischen Burger in einem unscheinbaren Café, das mir von einem Ortskundigen empfohlen wurde, ansonsten wäre ich wahrscheinlich einfach daran vorbeigefahren und hätte einen verdammt guten Burger verpasst. :D
Neben Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Shoppingmalls und -märkten hat Melbourne auch ein gutes Nachtleben zu bieten. Die coolsten Bars findet man in kleinen Seitengasse. Dort gibt es zum einen Bars mit sehr guter Livemusik und zum anderen versteckte Rooftop-Bars, die zwar nicht immer einen gigantischen Ausblick über die Stadt bieten, aber die Atmosphäre darin ist sehr gemütlich und ein Bier unter freiem Himmel schmeckt viel besser als in einer stickigen, lauten Bar. :)
30. Mai 2015
[Unterwegs] Bye bye Queenstown!
Das Ende meines Roadtrips ist auch gleichzeitig das Ende meiner Zeit in Neuseeland. Gestern bin ich wieder in Queenstown angekommen, nach 2.908km Roadtrip über die ganze Südinsel. Ich war insgesamt zehn Tage unterwegs und muss sagen, dass das ziemlich sportlich war. Ich konnte an jedem Ort immer nur eine Nacht bleiben und dadurch natürlich viele Aktivitäten nicht machen. Aber dafür habe ich fast die ganze Südinsel gesehen und das war einfach toll. Allerdings hab ich jetzt schon eine sehr lange Liste im Kopf, was ich alles machen will, wenn ich das nächste Mal herkomme. ^^
Heute war also mein letzter Tag hier und ich kann mir noch gar nicht so wirklich vorstellen, ab morgen nicht mehr hier zu sein. Ich hab das ganze Land und vor allem Queenstown sehr ins Herz geschlossen. Die letzen zwei Monate waren der Wahnsinn! Ich hatte nicht nur den besten Job überhaupt, ich hab auch tolle Menschen kennenlernt und so viel erlebt und gesehen. So viele neue Eindrücke, neue Orte und neue Erfahrungen. Nach der ersten Woche in Queenstown hätte ich nicht gedacht, dass ich mich in der Stadt mal so wohl fühlen würde. Ich fand die Arbeit zwar toll, aber die Stadt war mir ein bisschen zu klein. Fünf Straßen und man sieht jeden Tag das gleiche und ist in einer halben Stunde von einem Ende zum anderen gelaufen. Aber irgendwann in den letzten Wochen hat sich das geändert und die Stadt ist sowas wie mein zweites Zuhause geworden. Das ist mir vor allem während meines Roadtrips aufgefallen, als ich gemerkt hab, wie sehr ich mich darauf freue, nach Queenstown zurück zu kommen. Und als ich dann gestern endlich wieder da war und den See und die Berge gesehen hab, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lächeln. Es hat sich tatsächlich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen, alles war so wunderbar vertraut und überall hab ich Menschen getroffen, die ich kenne. :)
Ich werd morgen mit Tränen in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen in den Flieger steigen. Tränen, weil ich hier eigentlich gar nicht weg will. Und das Lächeln, weil ich nach Australien fliege und dort bestimmt eine genauso tolle Zeit haben werde. :)
Heute war also mein letzter Tag hier und ich kann mir noch gar nicht so wirklich vorstellen, ab morgen nicht mehr hier zu sein. Ich hab das ganze Land und vor allem Queenstown sehr ins Herz geschlossen. Die letzen zwei Monate waren der Wahnsinn! Ich hatte nicht nur den besten Job überhaupt, ich hab auch tolle Menschen kennenlernt und so viel erlebt und gesehen. So viele neue Eindrücke, neue Orte und neue Erfahrungen. Nach der ersten Woche in Queenstown hätte ich nicht gedacht, dass ich mich in der Stadt mal so wohl fühlen würde. Ich fand die Arbeit zwar toll, aber die Stadt war mir ein bisschen zu klein. Fünf Straßen und man sieht jeden Tag das gleiche und ist in einer halben Stunde von einem Ende zum anderen gelaufen. Aber irgendwann in den letzten Wochen hat sich das geändert und die Stadt ist sowas wie mein zweites Zuhause geworden. Das ist mir vor allem während meines Roadtrips aufgefallen, als ich gemerkt hab, wie sehr ich mich darauf freue, nach Queenstown zurück zu kommen. Und als ich dann gestern endlich wieder da war und den See und die Berge gesehen hab, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lächeln. Es hat sich tatsächlich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen, alles war so wunderbar vertraut und überall hab ich Menschen getroffen, die ich kenne. :)
Ich werd morgen mit Tränen in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen in den Flieger steigen. Tränen, weil ich hier eigentlich gar nicht weg will. Und das Lächeln, weil ich nach Australien fliege und dort bestimmt eine genauso tolle Zeit haben werde. :)
Themen:
Unterwegs: Neuseeland
[Unterwegs] Milford Sound
Heute war mein letzter ganzer Tag in Neuseeland und ich habe ihn genutzt, um zur Milford Sound zu fahren. Das ist eine Fjordlandschaft im Südwesten der Südinsel. Sie liegt mitten in einem Nationalpark und außenrum ist ansonsten eigentlich nichts. Queenstown ist die nächste größere Stadt, aber selbst von dort fährt man 4,5 Stunden bis zur Milford Sound. Aber der Weg lohnt sich auf jeden Fall! Angeblich hat Milford nur 50 sonnige Tage im Jahr, man muss also damit rechnen, dass es dort regnet. Und das war auch heute der Fall, aber das nimmt der Fjordlandschaft keinesfalls ihre Schönheit, ganz im Gegenteil: Je mehr Regen, umso imposanter sind die Wasserfälle. Das einzig Störende ist, dass man ständig Regentropfen von der Kameralinse entfernen muss. ;) Ich habe eine Bootstour durch die Milford Sound gemacht und die war unbeschreiblich toll. Das Wetter hat mich nicht davon abgehalten, die ganze Cruise auf dem Deck des Boots zu verbringen. Direkt nachdem wir losgefahren sind, waren Delfine rechts und links neben unserem Boot, die eine Zeit lang neben uns hergeschwommen sind. Das war so schön anzuschauen! Die Tour ging dann knapp zwei Stunden durch das Fjord und fast bis aufs offene Meer. Am Fjord treffen der Pazifische Ozean und das Tasmanische Meer aufeinander. Das Fjord besteht im Prinzip aus Wasserarmen, die sich zwischen teilweise mit Regenwald bedeckten Bergen durchschlängeln. Und von jedem Berg stürzen mehrere Wasserfälle, die dank des Regens heute tatsächlich sehr imposant waren.
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